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Hypo Lenzburg 2017 mit verbessertem Gewinn

Hypo Lenzburg 2017 mit verbessertem Gewinn...

Lenzburg – Die Hypothekarbank Lenzburg hat im Geschäftsjahr 2017 bei einem gestiegenen Geschäftsertrag die Gewinnzahlen verbessert. Sowohl im Zinsdifferenzgeschäft wie auch im Kommissionsgeschäft stiegen die Erträge an. Wegen höherer Investitionen zur Strategieumsetzung stieg allerdings auch der Geschäftsaufwand deutlich. Die Aktionäre erhalten zum 150-Jahr-Jubiläum der Regionalbank einschliesslich einer Sonderzahlung eine Ausschüttung von insgesamt 150 CHF je Aktie.

Insgesamt konnte die Hypo Lenzburg den Geschäftserfolg im vergangenen Jahr um 1,8% auf 27,3 Mio CHF erhöhten, wie die Aargauer Regionalbank am Freitag mitteilte. Der Jahresgewinn erhöhte sich um 2,1% auf 22,1 Mio CHF.

Verbessertes Kommissionsgeschäft
Im Zinsengeschäft als wichtigster Ertragsquelle konnte die Bank von einer weiteren Ausweitung der Kundenausleihungen profitieren. Unter dem Strich resultierte ein Netto-Erfolg von 55,2 Mio CHF (+2,5%).

Klar zulegen konnte die Bank aber auch im Kommissionsgeschäft (+15,9% auf 12,6 Mio). „Erfreuliche Auswirkungen“ zeige hier der Ausbau der HBL Asset Management wie auch die Positionierung im Bereich der Digitalisierung (Erbringung von IT- und Service-Leistungen an Dritte). Der übrige ordentlichen Ertrag, der von Einnahmen aus Lizenzen des Kernbankensystems Finstar geprägt ist, legte um 9,5% auf 4,0 Mio CHF zu.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich mit einem Plus von 5,2% auf 43,2 Mio CHF ebenfalls deutlich, wobei die Bank auf die Investitionen zur Umsetzung der Strategie wie auch auf die umfassenden regulatorischen Aufwendungen verweist. Zurückzuführen war die Zunahme auf einen gestiegenen Sachaufwand (+14%), während der Personalaufwand (+1,9%) moderat zunahm. Im Sachaufwand enthalten waren höhere Informatikkosten sowie zusätzliche Kosten für Leistungen von Dritten.

Wachsende Hypothekarforderungen
Die Bilanzsumme der Regionalbank legte im vergangenen Jahr um 2% auf 5,04 Mrd CHF zu und überschritt damit erstmals die Grenze von 5 Mrd CHF. Das Wachstum der Hypothekarforderungen belief sich auf 4,3% (Vorjahr +6,1%). Vor dem Hintergrund unverändert tiefer Zinsen sei die Bautätigkeit weiter dynamisch geblieben, habe jedoch „gebietsweise“ zu einer Zunahme des Leerwohnungsbestandes geführt. Die Bank will nun „die Entwicklung aufmerksam verfolgen“ und erachtet eine „gewisse Zurückhaltung“ als angezeigt.

Derweil gingen die Kundengelder um 1,0% auf 3,76 Mrd CHF zurück. Die HBL erklärt dies unter anderem mit einer „gezielten Umplatzierung von Vorsorgegeldern“, die in Vermögensverwaltungsmandate investiert wurden. Dagegen sei ein organisches Wachstum der Kundengelder von 2,7% erzielt worden.

150-Jahr-Dividende
Den Aktionären wird die Ausrichtung einer unveränderten (regulären) Dividende von 110 CHF je Titel beantragt. Im Jahr des 150-jährigen Bestehens der „Hypi“ sollen die Teilhaber aber zusätzlich in den Genuss einer steuerbefreiten Nennwertreduktion von 40 CHF pro Aktie kommen, womit die Gesamtausschüttung 150 CHF beträgt. (awp/mc/pg)




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